Tagesfahrt der Vereinsgemeinschaft am 12.09.2010 zum Winzer und Weinfest nach Grevenmacher
Am 12.09.2010 fahren wir um 10.30 Uhr ab Kirmesplatz zum 61.Wein und Traubenfest nach Grevenmacher. Die Fahrt geht über Mettlach, in die Abtei Brauerei, dort werden wir das Mittagessen zu uns nehmen, so dass wir gestärkt nach Grevenmacher fahren, wo um 15.00 Uhr der Folkloristische Winzerumzug statt findet. Am Abend treten wir die Heimreise über Mannebach an, dort kehren wir in einer gemütlichen Privatbrauerei ein. Die Ankunft in Alsweiler ist für 22.30 Uhr geplant. Kosten p.P. ca 20 € incl. Eintritt Winzerumzug. Anmeldung bei: Engelbert Brill Tel. 0170 8323866 und bei Stefan Nonnengard Tel. 06853/2639 o. Mob 0151 27079626
Alsweiler als Beispiel Deutscher Städte- und Gemeindetag befasste sich in Mainz mit den Problemen der Dörfer – Buchautor Klaus Brill zum
Sommerfest der Garten und Blumenfeunde am Sa. den 25.08.2010 am Kelterhaus Alsweiler
Verein für Heimatkunde Alsweiler Vereinsausflug in diesem Jahr ins Kloster Hornbach und nach Zweibrücken
100 Jahre Schützenverein Tell Alsweiler Vom 17. bis 20 Mai 2007 feierte der Schützenverein Tell Alsweiler sein 100-jähriges Stiftungsfest. Die Feier wurde für die Mitglieder des Verein, für die Alsweiler Bevölkerung und für die Gäste so gestaltet, dass jeder die Möglichkeit hatte, teilzunehmen und jedem etwas geboten wurde. Der Donnerstag war der Feier für und mit der Dorfbevölkerung. Wie in alter Zeit, so war es auch jetzt, ein Fest so wie früher gesagt wurde: Ein Wald- Wiesen-Wenzelfest! Mit Schießwettbewerben. Der Samstag war die offizielle Feier mit geladenen Gästen, befreundeten Vereinen und einem gemeinsamen Kirchgang. Die heilige Messe wurde von Herrn Pastor Leo Hofmann zelebriert. Mitgestaltet wurde sie von der Jugendgruppe des Schützenvereins unter Leitung von Nadja Poth. Es gab einen feierlichen großen Einzug mit den Fahnenabordnungen den befreundeten Vereine, den Messdienern und dem Pastor mit den Lektoren. Die heilige Messe wurde von der Jagdhornbläsergruppe Alstal-Blies mitgestaltet. An der Orgel saß Kantor Wolfgang Trost. Die heilige Messe mit den Alsweiler Schützen wird in guter Erinnerung bei allen Besuchern bleiben. Der Sonntag wurde als Familientag aller Mitglieder gefeiert. Bei Essen, Getränken und gemütlichem Beisammensein wurde die Geschichte des Schützenvereins Tell Alsweiler Revue passieren lassen. Organisationsleiter Robert Poth hatte mit seinem Team für die Schützen, die Gäste des Schützenvereins und für die Dorfbevölkerung ein tolles Fest über drei Tage organisiert. Außerdem wurde die Geschichte des Schützenvereins und Geschichten vom und über die Schützen der Tellschützen gesammelt und in einem Buch veröffentlicht. Es wurde ein kleines Geschichtsbuch, das nicht nur Alsweiler Geschichten enthält sonder auch aus anderen Regionen berichtet. So wurde eine Versteigerung in St. Wendel dokumentiert, bei der ein kompletter Schützenverein versteigert wurde. Wo kann man so etwas noch nachlesen? Das Buch mit dem Titel: „Geschichte und Geschichten 100 Jahre Schützenverein Tell Alsweiler „ist erhältlich im Schützenhaus Alsweiler oder bei Peter Ohlmann, dem Verfasser erhältlich. Der Preis beträgt 5 Euro. Die Gründung des Schützenvereins Tell in Alsweiler liegt nicht so sehr im Dunkeln, wie das so oft bei anderen Vereinen ist. Es ist anzunehmen, daß alle Vereine um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert, so auch die Schützenvereine, argwöhnisch vom Staat beobachtet wurden. Sind die Mitglieder Rebellen oder sind sie ordentliche Bürger? Ich glaube, heute kann gesagt werden, daß die Mitglieder des Schützenverein damals wie heute ordentliche Bürger, wie die meisten anderen auch, sind! Im Gründungsjahr 1907 gab sich der Verein eine Satzung, die vom Bürgermeisteramt von Alsweiler zu St. Wendel am 21. Juni 1907 genehmigt wurde. Die Satzung, in Kurrent geschrieben, ist im Archiv des Vereins noch heute da. Unterschrieben ist sie von Wendel Theobald (Hb Nr. 1124 7. Kind) als I. Schützenmeister, von Michel Neis als II. Schützenmeister, von Franz Neis als Kassierer und von Franz Grim als Schriftführer. Unter die Satzung haben die Vereinsmitglieder geschrieben: VEREINIGTE MITGLIEDER BITTEN DIESEN UM GÜTIGE GENEHMIGUNG. (gemeint ist der Bürgermeister von Alsweiler in St. Wendel) Der Bürgermeister des Bürgermeisteramtes Alsweiler in St. Wendel hat dann dem auch so entsprochen. Die Satzung wurde überschrieben mit: Statuten des Schützenverein Tell Alsweiler Kreis St. Wendel Zimmerstutzen Verein mit Luftgewehren Insgesamt 21 Paragraphen regeln den Schießbetrieb und die Ordnung im Verein. Der Vorsitzende des Vereins war eine Autorität. Die Regeln des Vereins waren sehr streng. Damit jeder einen Einblick in die Satzung bekommt, haben wir im hinteren Teil dieses Heftes die Satzung veröffentlicht. Einige Seiten des Originals hatten wir in einer unserer Festschriften schon einmal veröffentlicht. In Alsweiler gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts drei Schützenvereine, die jeweils in einer Gastwirtschaft residierten. In "Schmitz-Wirtschaft" war der Schützenverein TELL zu Hause. Im Gasthaus Trapp residierte der Schützenverein ADLER, der mehr ein Freizeitverein war, denn dort wurde neben dem Schießbetrieb auch noch gekegelt und Fahrrad gefahren. Der dritte Verein residierte im Gasthaus Morsch (Morsche-Kloos) und nannte sich Edelweiß Alsweiler. Vom Schützenverein Edelweiß gab es noch um 1955 Luftgewehre. Leider sind sie beim Abriss des Saales vermutlich mit entsorgt worden. Waren diese Gewehre doch etwas ganz besonderes! Denn geschossen wurde mit 6 mm Hohlkegel Kugeln auf den Adler oder eine andere Zielvorrichtung. Solche Gewehre gibt es heute nicht mehr! Schriftliche Unterlagen oder Niederschriften aus der Zeit vor 1935 gibt es keine mehr! In der Nazizeit wurden dann alle Vereine gleichgeschaltet. Die Nazizeit begann ja im Saarland etwas später als im übrigen Deutschland! Denn die Saarländer stimmten erst 1935 für "Heim ins Reich" ab. Die Folgen waren dann für die Tell Schützen: Den Schützenverein gab es nicht mehr bis zur Wiedergründung 1948. Etwa ab dem Anfang der 1960-er Jahre war die Schießleistung der Schützen wichtiger als die Geselligkeit. Die Geselligkeit wurde und wird auch heute noch sehr gepflegt. Gleichrangig vielleicht sogar etwas höherrangig ist der Schießbetrieb und die Schießleistung der einzelnen Schützen. Ab diesem Zeitpunkt werden dann auch die ersten Meisterschaften errungen.
Vorstand 1. Vorsitzender : Müller Markus
Regelmäßige Veranstaltungen Veranstaltungen -Das jährliche, am Vatertag stattfindende Schützenfest wird für die Dorfbevölkerung veranstaltet, den Erlös des Festes brauchen wir für die Unterhaltung und Renovierung unserer Anlage und für die Jugendarbeit -Einmal im Jahr, immer am Ostersonntag lädt der Sportwart Armin Rauber alle Mitglieder des Vereins mit Partner, Freunde und Gönner , zum Vereinskönigsschießen, ein. An diesem Abend wird der neue Hofstaat ermittelt, und wer den "Vogel" sprich den Königsadler abschießt, ist neuer Schützenkönig (oder Königin). -Auch sonst unternimmt der Schützenverein viel übers Jahr hin weg, nähere Angaben entnehmen sie bitte dem Gemeinde Booten (BLÄDSCHE) -Für besondere Anlässe wie z. b. Vereinsjubliäen, runde Geburtstage von Mitgliedern und Dorffestlichkeiten wurde eine eigene Salut- und Böllergruppe gegründet, die für den festlichen Rahmen sorgt.
Jugendarbeit Eine gut funktionierende Jugendarbeit erfordert viel Engagement und Einfühlungsvermögen. Beides bringt unser "Chefjugendtrainer" Thomas Schober mit. Und so wurde unter seiner Federführung die Jugendabteilung vergrößert und die Erfolge stellten sich auch sportlich ein.
Auch in der Freizeit wird viel zusammen unternommen: Zeltlager und Fahrradtouren, Schwimmbadbesuche , Discos und Weihnachtsfeier u.v.m. , den Jugendlichen wird schon einiges geboten.
Sportbilanz Die ganz großen sportlichen Erfolge sind unserem Verein bisher nicht beschert worden, so sind wir leider noch keine Dauergäste bei den Deutschen Meisterschaften in München, oder stellen keine festen Kaderschützen der Saarauswahl. Doch was nicht ist, kann bekanntlich noch werden, denn unsere Nachwuchsjugendlichen geben zur Zeit Anlaß auf solche Hoffnungen. Aber auch in der längeren Vergangenheit hatten wir einige Erfolge zu verzeichnen. Neben einigen Saarland- und Kreismeisterehren wären als herausragende Leistungen zu nennen: 1971 - Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft durch Thomas Backes, Luftgewehr 1974 - Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft durch Michael Schiefeneder, Luftgewehr 1988 - Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft durch Gabi Rauber , KK national 1988 - Markus Müller wird Landesschützenkönig und vertritt das Saarland in Hamburg 1993 - Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft durch Helene Hoffmann, KK engl. Match 1995 - die Schülermannschaft in der Aufstellung Oliver Müller, Matthias Neis, Dominik Volz sind im Finale des Shooty-Cup in München 1996 - die Schülermannschaft schaffen es erneut ins Finale des Shooty-Cup zu kommen, Aufstellung: Matthias Neis, Dominik Volz, Christian Stanelle 1998 –Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft durch Christian Stanelle , Luftgewehr Außer diesen tollen Erfolgen wurden schon einige unserer Schützen bei Länderkämpfen eingesetzt. Es sind dies: Gabi Rauber, Helene Hoffmann, und in der Jugendauswahl Oliver Müller und Matthias Neis. Besondere Erfolge hier: Gabi Rauber
Anekdoten Daß sich bei einem solch regem Vereinsleben die ein oder andere witzige Begebenheit zugetragen hat, versteht sich von selbst. So wollten wir von der Redaktion nicht nur ernste und wichtige Dinge aus unserem Vereinsleben beschreiben, sondern auch lustige und spaßige Begebenheiten schildern. Während der Bauzeit unseres Schützenhauses z.B. saßen die "Gründungsväter" oft noch abends um den Kamin, gönnten sich noch ein Bierchen und klönten. An einem Abend behauptete einer, er habe an einer Baustelle in der Nähe seines Hauses gesehen, wie eine Ratte über die Dachfirst lief, und dabei in ihrem Schwanz eingerollt ein Ei nachgezogen hätte. An diesem Abend wurde heftig darüber diskutiert ob dies möglich sei oder nicht, und als dieses Gerücht weitere Kreise gezogen hatte, fertigte eine Hobbykünstler folgende Karikatur an: eine Ratte, die über das Dachgebälk läuft mit einem Ei im Schwanz und darunter stand der Spruch: Hier wurde gelogen bis sich die Balken bogen. Leider ist uns diese Zeichnung als Beweis nicht mehr erhalten geblieben, aber die Lacher waren sicher auf seiner Seite. Wenn man baut, muß man auch manchmal aufräumen, und so fanden zwei fleißige Arbeiter (Toni und Peter) doch tatsächlich einen nicht im Bestand aufgeführten Kasten Bockbier, der natürlich sofort vernichtet wurde. Jahre später konnte man sich nicht mehr einigen: war dieser "Brand" im Sommer oder Winter gelöscht worden, und vor alle dem wie war man über die Brücke am Geräteschuppen gekommen - krabbelnd oder schwankend -. Es gab keine Zeugen. Natürlich passierten auch noch andere ulkige Sachen bei den vielen Baumaßnahmen, an diesen Tagen war die Schicht gerettet, der Abschluß gesichert. So reinigte nach getaner Arbeit ein geschätztes Mitglied nicht nur die "Scheppe un die Speißmaschinn" sondern sprang gleich selbst nur in der "Unnerbox" mit in die "Speißbitt" um zu baden. Von einem anderem Schaffer wurden nach dem Umtrunk die Schaffschuhe an die Wand genagelt, ohne daß dieser es bemerkte. Auch bei Festlichkeiten und Feiern, wie dem Ostereierschießen oder Helferabenden ging es hoch her, davon gibt es noch genügend Fotos, auf denen manch erstaunliches zu sehen ist. So wurde eine Fasnachtsveranstaltung von einem verirrtem Bundeswehrsoldat und einer wilden Putzfrau heimgesucht, es gab diverse orientalische und nichtorientalische Stripteasetänzerinnen und Schlangenbeschwörer, und Nachtschwärmer mit "Betthäbsche". Ein sehr beliebtes Spiel war zeitweise "mach mir doch kein Knutschfleck, alles nur kein Knutschfleck". Auf Vereinsfahrten und Ausflügen gab es manch kuriosses zu sehen, so zum Beispiel in Engelberg im Gebirgsbach einen "zwölfender Forellenbock" entdeckt von Gertrud und Thomas. Als Beweisstück brachten sie deshalb einen Granitstein mit, der heute noch auf unserem Kamin zu bewundern ist. Auch wußten sich Vereinsmitglieder auf der Fahrt nach Hamburg zum Bundesschützenfest zu benehmen: sie aßen unaufgefordert (und uneingeladen) mit am Prominentenfrühstücksbuffett, sie übernachteten in der Offizersschule im Schrankspint oder in der Dusche, und sangen auf der Heimfahrt nur noch schmutzige Reeperbahnlieder. Auf der letzten Fahrt nach München hatten die Jungs auch Spaß, sie landeten unvorbereitet und nichtsahnend in einer Karaoke-Playback -Show, und steigerten den Umsatz des Hofbraühauses enorm. Auch unsere Vereinsschützenkönige gaben schon Anlaß zum Schmunzeln, so war einer so stolz auf seine Majestätswürden, daß er die Königskette nicht einmal zum baden ablegte, ein anderer liebte sie besonders glänzend und ließ sie von seiner Frau in der Waschmaschine waschen. Die Königskette hat alles unbeschadet überstanden. Sehr beliebt war auch "Huwwels-Schnupf-Tabak-Schleuder- Maschine", leider ist sie nicht in Vereinsbesitz. Dies sind einige lustige Anekdoten aus unserem Vereinsleben, sie alle aufzuschreiben würde Bücher füllen. In so einem Schützenverein geht ´s halt auch lustig zu.
Schützenverein Tell Alsweiler
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